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26. FEBRUAR 2017, 14 UHR "Die Wannsee-Konferenz" - Filmvorführung aus Anlass des 75. Jahrestages der Konferenz

23.01.2017

Die Besprechung am 20. Januar 1942 dauerte nicht lange, denn sie hatte nur einen einzigen Tagesordnungspunkt: die so genannte „Endlösung der Judenfrage" Als an jenem Dienstag 15 ranghohe Vertreter von SS und Ministerialburokratie am Großen Wannsee in Berlin zusammentrafen, besprachen sie den Tod von Millionen Menschen in Europa. Das Ergebnisprotokoll der Wannsee-Konferenz ist ein Schlüsseldokument der Verfolgung und Ermordung der Juden Europas. Das Protokoll sowie die 15 Konferenz-Teilnehmer bilden den Ausgangspunkt für das Dokumentar-Theater-Projekt des Berliner Historikerlabors e.V., dessen Ergebnis eine gleichermaßen wissenschaftliche wie künstlerische Auseinandersetzung darstellt. Das Dokumentar-Theaterstück zeichnet den Weg von der beginnenden Entrechtung bis zu "endgültigen Lösungsmöglichkeiten" nach, die auf der Konferenz thematisiert wurden. Die Sprache des historischen Dokuments wird bewusst aufgebrochen, hinterfragt und kommentiert - von 15 Historikerinnen und Historikern.

 

Die Gedenkstatte Ahlem zeigt die Filmfassung dieses Dokumentar-Theater-Projekts, das erstmals im Januar 2012 in der Gedenkund Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz uraufgeführt wurde.

 

Im Anschluss an die Vorführung des Films sind Sie herzlich eingeladen, an einem Publikumsgespräch mit Andreas Mischok teilzunehmen. Er ist Gründungsmitglied von Historikerlabor e.V., Darsteller im Ensemble und seit 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Schwerpunkt Pädagogik in der Gedenkstätte Ahlem.

 

Sonntag, 26. Februar 2017, 14 Uhr | Gedenkstätte Ahlem,Heisterbergallee 10, 30453 HannoverVeronstalter: Region Hannover, Gedenkstatte Ahlem