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Uraufführung, Samstag 25.11.2017: "Medizin ohne Menschlichkeit - eine Arbeitstagung der Beratenden Ärzte, Berlin 1943"

27.09.2017

Das neue Dokumentartheaterprojekt des Historikerlabors:

"Medizin ohne Menschlichkeit - eine Arbeitstagung der Beratenden Ärzte, Berlin 1943" in Kooperation mit dem Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin an der Charité Berlin.

Unter der Regie von Katharina Klemm erarbeitet das Historikerlabor eine Arbeitstagung des Gremiums der Beratenden Ärzte in Berlin 1943.. Sämtliche "Koryphäen" ihrer Zeit, 
zivile Ärzte aber auch Ärzte der Wehrmacht und mit SS-Rang, nahmen teil. Offen wurde hier über Menschenversuche in Konzentrationslagern refereriert. Niemand nahm Anstoss, niemand intervenierte. "Medizin als Dienst am Menschen" (F. Sauerbruch).
Im neuen Dokumentartheaterstück des Historikerlabors werden erneut Quellen offengelegt, durch Kommentare ergänzt und in einer Spielfassung durch die Historiker*innen päsententiert.
Neu ist, dass "Expert*innen des Alltags", also Pfleger*innen und Ärzt*innen ebenfalls auftreten werden. Medizinisches Personal der Jetztzeit als gegenwärtiger Kommentar, welches aus dem Alltag, der Praxis erzählen wird.

 

Uraufführung Samstag, den 25.11.2017, Uhrzeit: Ort: historischer Strahlenhörsaal der ehemaligen Gynäkologie, Uhrezeit: wird noch bekannt gegeben