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Ukrainian Hour Berlin (2022)

Ukrainian Hour Berlin
Das Historikerlabor e.V. hat Kontakt zu rund 250 ukrainischen Historiker*innen, Lehrer*innen, Journalist*innen, Gedenkstättenmitarbeiter*innen und anderen Multiplikator*innen der historisch-politischen Bildung. Die Kontakte wollen wir nutzen, um ukrainische Multiplikator*innen der historisch-politischen Bildung untereinander und mit Berliner*innen über Zoom-Gespräche zu vernetzen, im Rahmen einer sogenannten „Ukrainian Hour“: Immer donnerstags, von 13 Uhr bis 14 Uhr (Berliner Zeit - in der Ukraine ist es dann 14 Uhr bis 15 Uhr), laden wir ukrainische Redner*innen ein, ihre Themen in einer einstündigen Zoom-Sitzung vorzustellen: eine halbe Stunde Input, eine halbe Stunde Gespräch.
 
 
Das Projekt "Ukrainian Hour Berlin" wird gefördert von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung. Wir bedanken uns für die Unterstützung!
 

Nächste Termine mit Zoom-Link für das Gespräch

Die Zoom-Sitzungen werden aufgezeichnet und sukzessive auf der Facebook-Seite veröffentlicht. Auf dieser Seite finden Sie nach Veröffentlichung den Link zur Aufzeichnung auf Facebook unter der jeweiligen Veranstaltung.

Ukrainian Hour Berlin, Lesia Yurchichin, Vladyslav Rublenko, Dr. Anatolii Podolskyi

29.09.2022, 13 Uhr -

"Wie kann man über den 2. Weltkriegs und den Holocaust in der Ukraine nach dem 24.2. unterrichten?" -

Zoom-Gespräch mit Lesia Yurchichin (Kyiv) und Vladyslav Rublenko (Dnipro), Moderation: Dr. Anatolii Podolskyi (Kyiv)

"Wie kann man über den 2. Weltkriegs und den Holocaust in der Ukraine nach dem 24.2. unterrichten?"/
 
Für unser heutiges Gespräch haben wir Lesia Yurchichin (Kyiv) gewinnen können - laut dem ihr 2020 verliehenen Global Teacher Prize Ukraine die beste Lehrerin für Staatsbürgerkunde. Sie ist Autorin des Kurses "Grundlagen des Rechts" für die 9. Klasse der Allukrainischen Online-Schule, Co-Autorin von Methodik-Handbüchern und verschiedenen Artikeln in "Osvitoria Media".
Sie spricht mit Vladyslav Rublenko (Dnipro), Geschichtslehrer am Wissenschaftlichen Lyzeum für Internationale Beziehungen. Er nahm an verschiedenen Bildungsprojekten auf ukrainischer und internationaler Ebene teil und beschäftigt sich vor allem mit dem Holodomor 1932-1933 und dem Holocaust in der Ukraine.
Moderiert wird das Gespräch von Dr. Anatolii Podolskyi (Kyiv), dem Direktor des Ukrainischen Zentrums für Holocaust-Studien und wissenschaftlichen Mitarbeiter des Instituts für Theorie und Geschichte der Politikwissenschaft. Er leitet zudem das Zentrum für jüdische Geschichte und Kultur des Kuras-Instituts für politische und ethnische Studien der Ukraine. Seine Dissertation schrieb er zum „Nazi-Völkermord an Juden in der Ukraine (1941-1944)“. Er schrieb mehr als 90 Artikel über die Geschichte der Juden in der Ukraine und die Geschichte des Holocaust in der Ukraine und Osteuropa.
 
Das Gespräch auf Ukrainisch wird simultan übersetzt.
 
Dem Zoom-Meeting beitreten:
https://us06web.zoom.us/j/81024265343...
Meeting-ID: 810 2426 5343
Kenncode: 461589
Berlin: 13 Uhr
Kyiv: 14 Uhr
 
Die Veranstaltung wird gefördert von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.
Ukrainian Hour Berlin, Prof. Oksana Dovhopolova (Odessa) und Dr. Oleksandr Voronyuk (Irpin)

06.10.2022, 13 Uhr -

„Das Böse nach dem Holocaust“ -

Zoom-Gespräch mit Dr. Oleksandr Voronyuk (Irpin) und Prof. Oksana Dovhopolova (Odessa)

„Das Böse nach dem Holocaust“ - Zoom-Gespräch mit Dr. Oleksandr Voronyuk (Irpin) und Prof. Oksana Dovhopolova (Odessa), Do., 6.10., Berlin: 13-14 Uhr / Kyiv: 14-15 Uhr. Link unten!
 
Wir sprechen seit langem davon, in einer Zeit „nach Auschwitz“ zu leben. Auschwitz war die Manifestation des Bösen schlechthin. Der Ruf "Nie wieder Auschwitz" ist selbstverständlich, aber er kann auch zu einer Abwertung des "Nie wieder" führen - und damit den Boden für Russlands völkermörderische Aktionen in der Ukraine schaffen.
Unser Sprecher ist Dr. Oleksandr Voronyuk (Irpin). Er ist Historiker, Kandidat der philosophischen Wissenschaften, Geschichtslehrer am Lyzeum „Intelekt“. Er ist freier Mitarbeiter des Ukrainian Center for Holocaust Studies, Forscher bei der Zal Kaplun Foundation, Autor des Buches „Philosophie des Heiligen“.
 
Das Gespräch wird von Prof. Oksana Dovhopolova (Odessa) moderiert. Frau Dovhopolova ist promovierte Geschichtsphilosophin, Kuratorin der Memory Culture Platform Past / Future / Art, Professorin am Institut für Philosophie der Odessa I.I. Mechnikov National University und Mitglied der Memory Studies Association.
 
Das Gespräch auf Ukrainisch wird simultan übersetzt.
 
Dem Zoom-Meeting beitreten:
Meeting-ID: 810 2426 5343
Kenncode: 461589
Berlin: 13 Uhr
Kyiv: 14:00
 
Die Veranstaltung wird gefördert von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.
Ukrainian Hour Berlin, Dr. Oleksandr Maievskyi

20.10.2022, 13 Uhr -

"Das Plakat als Propagandamittel des totalitären Regimes während der Kriegsjahre" -

Zoom-Gespräch mit Dr. Oleksandr Maievskyi (Kyiv) und Dr. Johannes Spohr (Berlin)

Gast dieses Treffens ist Dr. Oleksandr Maievskyi (Kyiv), Senior Research Fellow an der Abteilung für Geschichte der Ukraine während des Zweiten Weltkriegs vom Institut für ukrainische Geschichte. Er ist Generalsekretär des ukrainischen Nationalkomitees der Historiker beim Internationalen Komitee für Geschichtswissenschaften (ICHS). Dr. Oleksandr Maievskyi ist Autor von über 40 Artikeln zur visuellen Propaganda und der Monografie "Politisches Plakat und Karikatur als Mittel des ideologischen Kampfes in der Ukraine".
Im heutigen Gespräch werden wir Propagandastrukturen betrachten, die an der Entstehung, Produktion und Verbreitung visueller Propagandagrafiken sowohl in Nazideutschland als auch in der Sowjetunion am Vorabend und während des Zweiten Weltkriegs beteiligt waren. Anhand von Beispielen werden wir die gemeinsamen und charakteristischen Merkmale nationalsozialistischer und sowjetischer politischer Grafiken sehen. Und wir werden auch sehen, wie die sowjetische Plakatproduktion des Zweiten Weltkriegs von Putins Ideologen im aktuellen Krieg Russlands gegen die Ukraine eingesetzt wird.
Moderiert wird das Gespräch von dem deutschen Historiker Dr. Johannes Spohr. Er ist Autor der Monographie "Die Ukraine 1943/44: Loyalitäten und Gewalt im Kontext der Kriegswende". In Berlin führt er den Recherchedienst present past zum Nationalsozialismus in Familie und Gesellschaft (present-past.net). Dr. Johannes Spohr ist Mitglied im Vorstand des Vereins KONTAKTE-KOHTAKTbI und engagiert im Hilfsnetzwerks für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine.
 
Dem Zoom-Meeting beitreten:
https://us06web.zoom.us/j/81024265343
Meeting-ID: 810 2426 5343
Kenncode: 461589
Berlin: 13 Uhr
Kyiv: 14:00
 
Die Veranstaltung wird gefördert von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.

 

 

Vergangene Termine mit Aufzeichnung des Zoom-Gespräches

 

Der Link zu der Aufzeichnung befindet sich unter der Info zum Gespräch. Bitte beachten Sie, dass die Aufzeichnungen auf Facebook zur Verfügung gestellt werden. Die Ansicht ist ohne eigenes Konto möglich. Die Nutzungsbedingungen von Facebook gelten bei Abruf der Videos.

Ukrainian Hour Berlin, Anzhela Beljak

22.09.2022, 13 Uhr -"Aufgaben suchen, Sinn verlieren und neu entdecken" -Zoom-Gespräch mit Anzhela Beljak, Kyiv/Iasi

Anzhela Beljak (Foto: privat)
Anzhela Beljak koordinierte bis Februar von ihrem Büro in Kyiv aus den Einsatz von deutschen Freiwilligen der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in der Ukraine und Belarus und war mitverantwortlich für Freiwillige, die aus der Ukraine und Belarus in Deutschland als Freiwillige Dienst taten. Durch den russischen Überfall auf die Ukraine Krieg mussten die Programme eingestellt werden.
 
Anzhela Beljak lebt seit März 2022 mit ihren Kindern im rumänischen Iasi. Sie berichtet uns im Zoom-Gespräch von ihren regelmäßigen Fahrten in die Ukraine: Dort koordiniert sie humanitäre Projekte für Überlebende der NS-Verfolgung und ältere Menschen in der Ukraine, oft in Zusammenarbeit mit dem Verein Kontakte-Kontakty.
 

Link zur Aufnahme des Zoom-Meetings vom 22.09.2022 auf Ukrainian Hour Berlin auf Facebook

 
Die Veranstaltung wird gefördert von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung.